An unserem letzten Abend in Alice Springs, besuchten wir noch eine Didgeridoo Show, auf die wir 10 Dollar Rabatt bekamen, weil Daniel sich dort ein Didgerisdoo gekauft hatte.

 Am naechsten Morgen verliessen wir die Stadt auf dem Stuart Highway richtung Katherine und ueberquerten noch am selben Tag den suedlichen Wendekreis, der die offizielle Grenze zu den Tropen markiert. Wie auf Komando schossen auf einmal Termietenhuegel aus dem Boden, die nach Norden immer groesser wurden.

Dank gutem Rueckenwind, der auch bis Katherine anhielt, erreichten wir schon bald unser naechstes Highlight, die Devils Marbles, eine wunderbare Ansamlung von riesigen, runden Steinen, die wild aufeinander herumliegen.
Auf dem Campingplatz wurden wir, noch bevor wir das Zelt aufgebaut hatten, von einem aelteren Ehepaar zum Tee eingeladen. Nach einer netten Unterhaltung luden Charly und Wendy uns auch noch zum Abendessen und Fruehstueck am naechsten Morgen ein. Als wir dann endlich unser Zelt aufbauten reichte uns ein Campnachbar auch noch eine kalte Cola ( an dieser Stelle ein Hoch auf die australische Gastfreundschaft ).

In den naechsten Tagen wurde es stetig etwas waermer, wir sahen immer mehr Wasserloecher, und somit auch Wasservoegel, und leider auch Moskitos. An einem Tag trafen wir Darryl, einen anderen Radfahrer, der mit uns zusammen einen Tag fuhr und mit dem wir uns sehr gut verstanden. An diesem Tag hatten wir auch unseren ersten Unfall. Annika passte einen Moment nicht auf und blieb an Daniels Anhaenger haengen und stuerzte. Da aber alles nicht so schlimm war, konnten wir am naechsten Tag wieder weiter fahren, wobei auch die Aussicht auf ein warmes Bad in Mataranka motivierte. In diesen Thermalquellen entspannten wir uns ausgiebig.
Von dort aus ging es weiter nach Katherine, von wo aus wir einen zweitaegigen Ausflug in die Katherine Gorge machten. Dort liehen wir uns ein Kanu, mit dem wir drei der 13 Schluchten durchpaddelten. Die Stromschnellen, die die Schluchten voneinander trennen machten das Ganze zu einem erlebnisreichen Abenteuer. Abenteuerlich auch, da es dort die, fuer Menschen ungefaehrlichen Frischwasserkrokodile gibt, von denen wir eines am Ufer liegend beobachteten.
Jetzt geht es, mit Muskelkater vom Paddeln, weiter in Richtung Kakadu Nationalpark.

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